Erstmals mehr als fünf Millionen internationale Besucher in Berlin

V.l.n.r.: Rudolf Frees, komissarischer Vorstand im Amt f. Statistik Berlin-Brandenbug, Michael Naumann, Gründungsdirektor der Barenboim-Said-Akademie, Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie Burkhard Kieker, Geschäftsführer von visitBerlin © visitBerlin, Foto: Dirk Mathesius

  • Moderates Wachstum der Besucherzahlen
  • 7,7 Millionen Übernachtungen im Tagungs- und Kongressgeschäft

Berlin, 22. Februar 2017 Der Berlin-Tourismus hat sich im vergangenen Jahr moderat entwickelt: Die Zahl der Übernachtungen der Berlin-Besucher ist um 2,7 Prozent auf mehr als 31 Millionen gestiegen, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt. Erstmals liegt die Zahl der internationalen Gäste damit über der Fünf-Millionen-Marke. Besonders viele Besucher kamen aus
den Ländern Großbritannien, USA und Spanien. Zum ersten Mal befindet sich auch Israel unter
den Top-10 Ländern, aus denen die meisten Übernachtungen gezählt wurden. Mit 54,4 Prozent
haben die deutschen Gäste nach wie vor den größten Anteil an den Gesamtübernachtungen.

„Berlin ist zur touristischen Top-Destination geworden, die in der Branche weltweit als Vorbild
gilt“, sagt Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe. „Unser Erfolg im Tourismus beruht auf Kreativität, unserer Willkommenskultur, der harten Arbeit der
Hotelbetriebe und vieler weiterer Akteurinnen und Akteure im Tourismussegment. Damit sichert
der Tourismus inzwischen das Einkommen von mehr als 240.500 Menschen in unserer Stadt.“ Pop
kündigt an, im laufenden Jahr ein neues Tourismuskonzept zu erarbeiten. „Darin wird es erstmals
auch darum gehen, Kriterien für stadtverträglichen und nachhaltigen Tourismus zu
berücksichtigen.“

„Berlin hat sich in einem schwierigen internationalen Umfeld als Top-3-Destination in Europa
behauptet“, sagt Burkhard Kieker, Geschäftsführer von visitBerlin. „Um weiterhin erfolgreich zu sein, müssen wir die Anbindungen für interkontinentale Besucher verbessern. Nach Jahren des Wachstums ist es jetzt an der Zeit, gemeinsam mit allen Akteuren die touristische Infrastruktur der Zukunft zu gestalten.“

Mehr als die Hälfte aller Besucher kommt wegen Kunst und Kultur

Der klassische Berlin-Besucher ist im Durchschnitt 39,3 Jahre alt. Im Schnitt bleiben die Gäste 2,4
Tage in der Stadt. Besucher aus dem Ausland bleiben mit 2,8 Tagen wiederum länger als die
deutschen Berlin-Urlauber. Die drei wichtigsten Gründe für eine Reise in die deutsche Hauptstadt
sind die Sehenswürdigkeiten, das Kunst- und Kulturangebot sowie Stadtbild und Architektur.

Unter dem Claim BERLIN 365/24 wird eben jenes Kunst- und Kulturangebot seit inzwischen einem
Jahr von visitBerlin in Zusammenarbeit mit Kulturprojekte Berlin weltweit erfolgreich vermarktet.
Die deutsche Hauptstadt hat als Kultur- und Veranstaltungsort im Vergleich zu anderen
europäischen Metropolen eine herausragende Bedeutung.

Ein Viertel aller Übernachtungen durch Kongressbesucher generiert

Positiv hat sich 2016 das Berliner Kongress-Geschäft entwickelt. Mit 7,7 Millionen
Übernachtungen im vergangenen Jahr generierte das Kongressgeschäft rund ein Viertel der mehr
als 31 Millionen Hotelübernachtungen 2016 in Berlin. Dies geht aus der aktuellen Kongress-
Statistik* des visitBerlin Berlin Convention Office hervor.

Insgesamt reisten im vergangenen Jahr mehr als 11,5 Millionen Teilnehmer zu rund 137.500
Veranstaltungen in die deutsche Hauptstadt. Das entspricht einem Wachstum von rund zwei
Prozent sowohl bei der Anzahl der Teilnehmer als auch bei den Veranstaltungen. Rund 2,4
Millionen internationale Teilnehmer wurden 2016 bei Veranstaltungen in Berlin gezählt, damit
reiste jeder fünfte Besucher aus dem Ausland in die deutsche Hauptstadt.

Berlin ist Stadt für Zukunftsthemen, Medizin und Forschung

Immer mehr Kongresse in Berlin beschäftigen sich mit Zukunftsthemen. Prominente Beispiele sind
der World Health Summit, die Re:publica oder die TechCrunch Disrupt Berlin, die im Dezember
2017 von London nach Berlin wechselt. 16 Prozent aller Berlin-Veranstaltungen des vergangenen
Jahres können den Branchen „Medizin, Wissenschaft, Forschung“ zugeordnet werden (2015: 12
Prozent). Auf Platz zwei folgen Kongresse aus dem Bereich „IT, Elektronik, Kommunikation“ mit 13
Prozent.

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