Rennbahn Hoppegarten

Die Pferdestärken der Hauptstadt hautnah erleben

Rennbahn Hoppegarten – © Frank Sorge
Rennbahn Hoppegarten – © Frank Sorge galoppfoto
Rennbahn Hoppegarten Tribüne – © Frank Sorge galoppfoto
Rennbahn Hoppegarten Picknick – © Frank Sorge galoppfoto
Rennbahn Hoppegarten – © Promo
Hoppegarten – © Promo

Vor den Toren Berlins erstreckt sich die Rennbahn Hoppegarten, die seit über 145 Jahren Rennsport der Spitzenklasse bietet. 1868 erlebte sie im Beisein von König Wilhelm I. und Reichskanzler Otto von Bismarck das erste Rennen und schreibt seither als Ur-Berliner Institution Geschichte. Ob alt ob jung, die größte Rennbahn Deutschlands ist mit ihrer unverwechselbaren Atmosphäre Ausflugsziel für Jedermann.

Ein Renntag für die ganze Familie

Der Besuch eines Renntages bietet nicht nur spektakuläre Rennszenen und spannende Wettmöglichkeiten, sondern auch ein Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie. Besucher genießen den Nachmittag mit Picknickdecke an der Rennstrecke oder die zahlreichen kulinarischen Highlights im gemütlichen Biergarten. Die kleinen Rennsportfans kommen bei einem vielfältigen Kinderangebot voll auf ihre Kosten. Sie können ihr Jockey-Talent beim Ponyreiten testen, sich auf der Hüpfburg und der kostenlosen Bastelstraße austoben, oder bei einer Kinderspaßwette ganz Groß kleine Preise abräumen. Auch einen großzügigen Spielplatz und kostenfreie Betreuung im Kindergarten stellt die Rennbahn bereit.

Schnelle Pferde und schmucke Hüte

Bei vielen Damen gehören wie einst glamouröse, kreative und ausgefallene Hüte zu einem Tag auf der Rennbahn. Vor allem der Ladies Day, am Pfingstsonntag, steht ganz im Zeichen der Damenwelt, denn dann findet Berlins größter Hutwettbewerb statt. An diesem Tag fahren die Ladies schwere Geschütze auf und faszinieren die prominent besetzte Hut-Jury.

Die Rennbahn Hoppegarten im Wandel der Zeit

Am 17. Mai 1868 eröffneten Kaiser Wilhelm I. und Reichskanzler Otto von Bismarck die Rennbahn auf einem ehemaligen Hopfenanbaugebiet. Berlin entwickelte sich schnell zu einem der Magneten des Pferdesports in Deutschland und schon bald schrieb die Bahn Erfolgsgeschichte: 430 Hektar Fläche, 800 Pferde, 20 Renntage, bis zu 40.000 Zuschauer. Viele wichtige Rennen wurden damals hier ausgetragen – die Stutenrennen Preis der Diana und Henckel-Rennen sowie das Union-Rennen und der Grosser Preis von Berlin.

Monarchie, Weimarer Republik, Drittes Reich und 40 Jahre DDR - jede dieser Epochen hat die Rennbahn geprägt. In den ersten Jahren während des Zweiten Weltkriegs galoppierten in Hoppegarten noch Vollblüter. Doch der Krieg hinterließ seine Spuren: Die Haupttribüne wurde 1944 zur Rüstungsfabrik umgebaut, Bomben beschädigten die Gebäude und das Geläuf stark. In der DDR-Zeit galoppierten die Rennpferde dann wieder über den Rasen der Hoppegartener Rennstrecke. Das letzte DDR-Derby fand am 24. Juni 1990 statt, das letzte Rennen um den Großen Preis der DDR am 5. August 1990. Ein Höhepunkt in der langen Geschichte der Rennbahn war dann der erste Deutsch-Deutsche Renntag am 31. März 1990. Zehntausende Besucher wollten nach dem Mauerfall an diesem Ereignis teilnehmen und machten es zu einem denkwürdigen Tag.

Seit der Privatisierung im Jahr 2008 ist Hoppegarten als einzige Rennbahn in Europa komplett in privater Hand und wieder das was sie früher einmal war: Deutschlands größte Rennbahn.

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